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Seit Sonntag neue Coronaregeln für den Sport

Was gilt jetzt grundsätzlich für den Sport?

Sportausübung im Freien bei Warnstufe 1. Hygienekonzept, Empfehlungen, aber keine Einschränkungen


Was gilt für die Sportausübung im Freien?
Die Sportausübung im Freien ist nahezu uneingeschränkt möglich, Sportvereine haben jedoch weiterhin ein Hygienekonzept vorzuhalten. Und auch beim Sport gilt die Empfehlung, dass möglichst ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden sollte. Dies gilt selbstverständlich nicht für Kontaktsportarten. Die Sportausübung im Freien wird auch nach Feststellung der Warnstufe 1 bzw. Überschreiten einer 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht weiter eingeschränkt. Es wird dennoch empfohlen generell beim Sporttreiben 3G anzuwenden, auch dann, wenn die Warnstufe 1 noch nicht überschritten ist. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist vor und nach der Sportausübung im Freien möglich. Hier ist der Mindestabstand möglichst ebenfalls einzuhalten.

 

Sportausübung in geschlossenen Räumen bei Warnstufe 1: Es gilt die 3-G Regel

 

Was gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen?
Für die Sportausübung in geschlossenen Räumen (einschließlich Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen) gilt grundsätzlich das Gleiche, wie für die Sportausübung im Freien. Bei Feststellung von mindestens der Warnstufe 1 bzw. des Überschreitens einer 7-Tage-Inzidenz von 50, ist die Sportausübung in geschlossenen Räumen nur noch für geimpfte, genesene und negativ getestete Personen möglich. Die Betreiberinnen und Betreiber der Sportanlagen haben einen entsprechenden Nachweis aktiv einzufordern. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist in diesem Fall selbstverständlich auch nur für die vorgenannten Personengruppen möglich. Es wird dennoch empfohlen generell beim Sporttreiben 3G anzuwenden, auch dann, wenn die Warnstufe 1 noch nicht überschritten ist.

 

Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen bei Warnstufe 1: Dürfen stattfinden, aber Kontaktdatenerhebung und es gilt die 3-G Regel

Dürfen Vorstands- und Gremiensitzungen sowie Mitgliederversammlungen stattfinden?
Ja, Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen, die durch Rechtsvorschriften vorgeschrieben sind (Mitgliederversammlungen, Vorstands- und Gremiensitzungen etc.), dürfen stattfinden. Die 3G-Regel gelten für diese Form der Zusammenkünfte generell nicht, egal wie groß die Zahl der Teilnehmenden ist. Es empfiehlt sich dennoch generell bei solchen Sitzungen 3G anzuwenden, sicherheitshalber auch dann, wenn die Warnstufe 1 noch nicht überschritten ist. Jedoch muss der Veranstalter einer Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung, mit mehr als 25 bis zu 1000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmenden personenbezogene Daten der besuchenden oder teilnehmenden Personen erheben.

Hier gibt es noch weitere Fragen und Antworten zum Thema Sport:

 

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/FAQ/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-rund-ums-sporttreiben-188025.html


Allgemeine Hinweis zu den Selbsttests:
Bei der 3G-Regel gilt auch der Selbsttest unter Aufsicht. Die Selbsttests vor der Sportausübung dürfen von Personen durchgeführt werden, die der Vorstand benennt. Das können Übungsleiter, Abteilungsleiter, beauftragte Personen, Vorstände etc. sein. Es sollte dabei nicht so sein, dass sich die Sportlerinnen und Sportler gegenseitig die Tests bestätigen, sondern eben eine verantwortliche Person für die jeweilige Gruppe. Es kann mehrere Personen innerhalb des Vereins geben, die diese „Aufsichtsfunktion“ übernehmen.

Beachten Sie jedoch bitte, dass es sein kann, dass Verbände für den Wettkampfbetrieb ggf. verpflichtende PCR-Tests verlangen oder auch die 2G-Regel vorschreiben. Das wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen.

Als im Mai/Juni dieses „Selbsttest-Verfahren“ ebenfalls erforderlich war, hatten wir vom Ordnungsamt der Stadt Göttingen die Auskunft erhalten, dass das Ergebnis eines Selbsttests unter Aufsicht nicht zwingend dokumentiert werden müsste. Es würde reichen, wenn die verantwortliche Person das „negative Testergebnis“ gesehen hätte und dürfe dann die jeweilige Person zum Sport zulassen. Zudem müsse nicht extra ein Formular darüber ausgefüllt werden. Das wäre aber sinnvoll, wenn die getestete Person innerhalb von 24 h an einem weiteren Indoor-Angebot des Vereins teilnehmen würde. Das Ordnungsamt teilte uns bei der damaligen Situation mit, dass ein ausgefülltes Dokument dann auch den Zutritt innerhalb der nächsten 24 h für die getestete Person zur Teilnahme an Veranstaltungen/dem Besuch von Lokalitäten etc. ermöglichen könne, wo die 3G-Regel gelte. Ein entsprechendes Dokument findet sich in der Anlage, bedeutet für den Verein aber auch einen organisatorischen Mehraufwand.

Wenn Sie größere Veranstaltungen haben, empfiehlt es sich auch, Kontakt zum Ordnungs- oder Gesundheitsamt aufzunehmen.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 14. September 2021

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